Zur Hauptnavigation wechseln Zur Suche wechseln Zum Hauptinhalt wechseln

Hounsfield units variations: Impact on CT-density based conversion tables and their effects on dose distribution

Titel in Übersetzung: Schwankungen der Hounsfield-Einheiten: Auswirkung von CT-dichtebasierten Konversionstabellen und ihr Einfluss auf Dosisverteilungen
  • B. Zurl*
  • , R. Tiefling
  • , P. Winkler
  • , Peter Kindl
  • , K.S. Kapp
  • *Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Publikation: Beitrag in einer FachzeitschriftArtikelBegutachtung

Abstract

Hintergrund
Bestimmung von Dosisunsicherheiten in der Bestrahlungsplanung durch Schwankungen der Hounsfield-Einheiten (HU) bei Verwendung unterschiedlicher CT-Protokolle.
Patienten und Methoden
Anhand unterschiedlicher klinisch verwendeter CT-Scan-Protokolle wurden Konversionstabellen zur Dosisberechnung erstellt und im Phantom getestet. Unter Zuhilfenahme dieser Tabellen wurden 28 reale Bestrahlungspläne nachgerechnet, nachdem bei diesen Patienten irrtümlich ein ungeeignetes Scan-Protokoll verwendet worden war.
Ergebnisse
Unterschiedliche CT-Einstellungsparameter zeigten für Dichten < 1,1 g/cm3 HU-Schwankungen bis zu 2,6 %, bei Dichten > 1,1 g/cm3 jedoch Abweichungen bis zu 25,6 %. Die größten Schwankungen traten bei Änderung der Röhrenspannung auf. Untersuchungen am virtuellen Wasserphantom mit Schichten unterschiedlicher Dicke und Dichte zeigten einen sägezahnartigen Anstieg der Dosisänderungen von 0,3%, 0,6% und 1,5 % bei Schichtstärken von 1, 3 und 7 cm. Bei Verwendung eines „Beam-hardening“-Filters resultierte bei einer Dichteänderung von 5 % eine Referenzdosisänderung von 0,6 %. Die Rekalkulation von 28 Patienten mit Bestrahlungen im Schädelbereich zeigte bei Verwendung der korrekten Konversionstabelle eine Überdosierung im Knochenbereich von 1,3 ± 0,4 % und im Bereich der Gehirnmasse von 0,7 ± 0,1 %. Im Mittel wurde somit zusätzlich eine Monitoreinheit (Spanne 0–3 MU) pro 100 MU verabreicht.
Schlussfolgerung
Die Verwendung verschiedener CT-Scan-Protokolle führt zu HU-Abweichungen von bis zu 20 %. Dies kann einen mittleren systematischen Dosisfehler von 1,5 % verursachen. Spezifische Konversionstabellen und automatische CT-Protokollerkennung könnten Dosisungenauigkeiten dieser Art reduzieren.
Titel in ÜbersetzungSchwankungen der Hounsfield-Einheiten: Auswirkung von CT-dichtebasierten Konversionstabellen und ihr Einfluss auf Dosisverteilungen
Originalspracheenglisch
Seiten (von - bis)88-93
FachzeitschriftStrahlentherapie und Onkologie
Jahrgang190
Ausgabenummer1
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2013

Fields of Expertise

  • Advanced Materials Science

Treatment code (Nähere Zuordnung)

  • Basic - Fundamental (Grundlagenforschung)

Fingerprint

Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Schwankungen der Hounsfield-Einheiten: Auswirkung von CT-dichtebasierten Konversionstabellen und ihr Einfluss auf Dosisverteilungen“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.
  • Strahlenphysik

    Rabitsch, H. (Sonstige Funktion), Kindl, P. (Projektleiter), Beck, P. (Sonstige Funktion) & Ninaus, W. (Sonstige Funktion)

    1/01/9531/01/13

    Projekt: Arbeitsgebiet

Dieses zitieren